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Wehrpflicht oder Berufsheer? Keine Ahnung.

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Wehrpflicht oder Berufsheer? Keine Ahnung.

7. Januar 2013 11:47 2 Kommentare

Ein offizieller Aushang an der Haustüre mahnt Aufmerksamkeit ein: Ich darf direkte Demokratie üben.

Beziehungsweise: Eigentlich werde ich direkt zu etwas befragt und unsere Regierung hat versprochen, sich dann indirekt daran zu halten. Nur warum habe ich jedes mal, wenn ich über die Frage “Wehrpflicht oder Berufsheer?” nachdenke, das Gefühl, dass mich jemand – aus dem Nichts kommend – anschreit: “Picasso oder Einstein? Picasso oder Einstein? Jetzt!” und ich mir denke: “…?!”

In zwei Wochen wird das Österreichische Volk also befragt, ob die allgemeine Wehrpflicht beibehalten, oder ob es in Zukunft ein Berufsheer geben soll. Die Regierung selbst (SPÖ/ÖVP) konnte sich in dieser Frage nicht einigen. Dazu hätte man wohl genau jenen Moment abpassen müssen, als erst eine der beiden Parteien Ihre Position um 180 Grad geändert hatte.

U-Turn

Das hat man timing-mäßig dann doch nicht hinbekommen. Daher galt die alte Polit-Regel: Auf die neue Situation einstellen und abgrenzen! Also notfalls auch genau das Gegenteil von dem vertreten, was bis gestern noch die eigene Überzeugung war.

So ist mittlerweile nicht nur die SPÖ ein glühender Befürworter eines Beufsheeres geworden, auch die ÖVP hat einen U-Turn hingelegt und vertritt jetzt das komplette Gegenteil dessen, was vorher richtig war. Alles verwirrend? Nur für den Außenstehenden, denn für den Parteipolitiker hat es den Vorteil, dass er sich keine eigenen Argumente ausdenken muss: man klaubt einfach die vormals vom Gegner fallen gelassenen auf und verwendet sie gegen ihn. Praktisch: auch auf drohende Angriffe und Totschlagargumente des Gegners ist man vorbereitet – waren ja gerade noch die eigenen!

Die Kosten

So. Und jetzt sollen wir wissen, was die bessere Lösung ist. Wo sich Minister, Wehrsprecher und Generäle seit Jahren nicht einmal einigen können, wieviel welche Variante grob kosten wird:

  • “Das Gleiche!”
  • “Falsch berechnet!”
  • “Das Doppelte!”
  • “Alles falsch!”
  • “[Vintage-Argumentation des jeweiligen Gegners]“

Aber gut, blenden wir die Kosten einmal aus. Wir geben ohnehin vier Mal so viel für die Bezahlung von Staatsschulden-Zinsen aus wie für die Landesverteidigung.

Landesverteidigung?

Also sollte sich der nun zum Profi erkorene Bürger eine ordentliche Entscheidungsgrundlage in Sachen Verteidigungspolitik zulegen. Es geht hier die Sicherheit unseres Staates. Um dessen Verteidigung. Schließlich sind wir neutral und bündnisfrei, was letztendlich heißt, dass wir uns im Ernstfall selber drum kümmern müssen.

Welche Infos kann uns die Politik also auf diesem Gebiet zu Verfügung stellen? Am häufigsten hört man: “Für den Katastrophenschutz sind die Grundwehrdiener schon wichtig!”, “Für Auslandseinsätze wären Berufssoldaten schon besser!”, “Wemma die Wehrpflicht abschaffen, hat das Rote Kreuz keine Zivildiener mehr!”.

Danke. Die besten Argumente, mit denen wir gefüttert werden, haben allesamt nichts mit Landesverteidigung im eigentlichen Sinne zu tun.

Die Suche nach qualifizierter Meinung

Eigentlich sollte man diskutieren, welche Aufgaben das Bundesheer heute hat und in den nächsten Jahrzehnten haben wird. Und nicht zuerst über die Organisationsform abstimmen. Aber gut. Wir werden uns die Argumente wohl selbst zusammensuchen müssen. Über das Level von “Hat noch niemandem g’schadet!” und “Ich will net, dass da Bua da hin muss!” sollten wir dabei hinauskommen und vielleicht auch den einen oder anderen demokratiepolitischen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Aspekt bedenken.

Wahl der Waffen

Daher werden wir von TRUE STORY bis zur Volksbefragung am 20. Jänner jeden Tag eine Argumentationslinie hier und auf unserer FB-Seite veröffentlichen – abwechselnd Pro-Wehrpflicht und Pro-Berufsheer. Aufbereitet, aber ohne allzu sehr Partei zu ergreifen. Wir möchten Denkanstöße und Argumente liefern, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt.

Ab morgen auf https://www.facebook.com/true.story.news

 

08.01.2013 – Pro Berufsheer: “Wehrpflicht ist staatliche Willkür und Zwangsarbeit”
09.01.2013 – Pro Wehrpflicht: “Berufsheere schickt man schneller mal in den Krieg”
10.01.2013 – Pro Berufsheer: “Wehrpflicht ist eine Zäsur am Weg zum mündigen Bürger”
11.01.2013 – Pro Wehrpflicht: “Wehrpflicht schützt vor Bürgerkrieg”
13.01.2013 – Pro Berufsheer: “Wehrpflicht bezahlen Präsenzdiener & Volkswirtschaft”
16.01.2013 – Pro Wehrpflicht: “Wehrpflicht sorgt für sozial durchmischte Armeen”
20.01.2013 – Tag der Abstimmung: “Wehrpflicht vs. Berufsheer: letzte Hilfe.”

 


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2 Kommentare

  • Markus Sassmann

    Meine Meinung:

    Berufsheer.

    Warum:

    1. Info von einem BH Insider: Nach der Grundausbildung wird der GWD im jeweiligen Aufgabenbereich eingeschult. Bis er diesen Bereich beherrscht, ist der sechste und siebente Monat absolviert. Im achten sind die GWD’s bereits “geistig” beim abrüsten. Der GWD arbeitet maximal 2 Monate optimal.

    2. Das erlernte Wissen geht verloren und wird durch neue Techniken, Taktiken und Equipment ersetzt. d.h. Jeder dessen Dienstzeit etwas länger her ist, fängt wieder bei Null an. (Frage: Können Sie noch alle Dienstgrade der Reihe nach aufsagen, oder das Stg77 zerlegen? Oder heisst das Gewehr nun Steyer AUG? Welches Kaliber war das noch mal…?)

    3. Dem Argument “Katastrophenschutz” steht eine besser ausgerüstete und ausgebildete und motivierte freiwillige Feuerwehr gegenüber.

    4. Freiwillige Profis arbeiten besser als unfreiwillige Amateure.

    5. Ich glaube das man auch mit freiwilligen Zivildienern arbeiten kann.

    Mit freundlichen Grüssen
    Markus Sassmann

  • Stefan Bauer

    Es sind mittlerweile sogar nur noch 6 Monate Grundwehrdienst in Österreich!

Kommentare


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