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Das angezählte Schwergewichts-Boxen

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Das angezählte Schwergewichts-Boxen

22. Februar 2012 10:50 Bisher keine Kommentare

Die Pressekonferenz samt Prügelei nach dem Kampf Klitschko vs. Chisora (siehe Video unten) ist wieder mal aufregender und beschäftigt die Leute länger, als der Weltmeisterschaftskampf davor.

Das Symptom eines größeren Krankheitsbildes. Die nun bald 10 Jahre andauernde Dominanz der langweiligen Boxer und guten Menschen Vitali und Vladimir Klitschko im Schwergewicht ist ein echtes Problem:
Sie gewinnen regelmäßig und vorhersehbar. Meist durch späte KOs oder nach Punkten. Kämpfen gegen das, was noch an Konkurrenz übrig ist: entweder unfertige Boxer, wenig talentierte Herausforderer oder Aufsteiger aus anderen Gewichtsklassen.

Groß und fad

Die Klitschkos selbst sind solide, groß und fad. Keine Weltklasseboxer im Sinne historischer Figuren – in ihrer derzeitigen Umgebung aber trotzdem unantastbar. Dass sie nicht gegeneinander antreten wollen, ist der Deckel am langweiligen Eintopf.

Zeiten, in denen sich Kaliber wie Foreman, Ali und Frazier gleichzeitig um einen Titel prügeln, sind nicht allzu bald zu erwarten.

Die Gefahr

Verbände, Veranstalter und Fernsehsender haben diese gefährliche Leere wohl auch schon erkannt. Wenn sie noch länger andauern sollte, wird es zu noch drastischeren Aufmerksamkeits-Verschiebungen kommen: Schon jetzt konzentiert sich das amerikanische Publikum lieber auf die UFC, der asiatische und lateinamerikanische Raum auf niedrigere Gewichtsklassen.

Oberhausen-Glamour

Durch die Klitschkos kam das Schwergewicht erstmals für lange Zeit nach Europa – statt Ceasar’s Palace in Las Vegas oder Madison Square Garden in New York fanden WM-Kämpfe plötzlich in den Sporthallen von Mannheim und Oberhausen statt. Das, kombiniert mit der braven Lebensweise der beiden Ukrainer und ihrer auf Zermürbung und Distanz ausgelegten Kampfweise, führte zur Entzauberung der höchsten Gewichtsklasse.

Daher gab es bei den letzten Kämpfen deutlich erkennbare Versuche, künstlich gegen zu steuern. Ich glaube dabei folgende Methoden zu erkennen:

Gut vs. Böse

Die Klitschkos werden als die unbesiegten Guten inszeniert: Tadelloser Lebenswandel, Disziplin, keine Fehler machen, Ruhe, Gelassenheit und Wetten Dass. Deutsche Vorbilder, oder zumindest Vorbilder für Deutsche.

Dann kommen die bösen Herausforderer: jünger, (vor)lauter, respektlos, unfair, arrogant, wild und schwarz. Sie attackieren die Klitschkos im Vorfeld, zuletzt auch körperlich: T-Shirts mit abgerissenen Klitschkoköpfen, Verweigerung des Handschlags, Ohrfeige beim Wiegen und Anspucken des unterstützenden Klitschkobruders im Ring. All das wird von den Klitschkos umgehend als unsportlich und nicht nachvollziehbar verurteilt. Sie wären aber professionell genug, erst im Ring darauf zu reagieren und die Aufmüpfigen ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Die Wilden dürfen dann anschließend noch auf der Pressekonferenz miteinander balgen.

Der skeptische Zuseher fühlt sich an das Gut-gegen-Böse-Theater im Wrestling erinnert und wundert sich.

Künstliche Überhöhung

Was an Spannung nicht da ist, wird versucht durch Inszenierung zu übertönen. Der Kampf gegen den Briten Haye wurde in Anlehnung an die Bezeichnung der Engländer für den zweiten Weltkrieg als “The War” vermarktet. Der Kampf des Jahrhunderts!

Gefühlte 3 Stunden RTL-Vorspiel, bevor der Kampf begann – inklusive paradeartigem Einzug der Experten Lennox Lewis, George Foreman und Mike Tyson, die dann alle sagen mussten, warum das der beste Kampf der Boxgeschichte wird.

Und dann wieder die übliche Langeweile – subtile Medienironie für aufmerksame Geister!


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