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Reisebericht San Francisco

30. Juni 2012 20:21 Bisher keine Kommentare

Als ich nachts durch die Hügel San Franciscos schlich, hatte ich plötzlich das Bedürfnis, Türen zu fotografieren. Eigentlich weiß ich bis heute nicht so recht warum.

Wahrscheinlich war es die nächtliche Stille – ich schlich tatsächlich! – und die gold-polierte Sauberkeit, die einen schon im Vorbeigehen zum Eindringling degradierte. Ich denke, dafür wollte ich mich rächen.

Stativ vergessen, blöd gelaufen. No pictures of these golden gates. Abbild einer Stadt am Abhang anstatt.

Eigentlich begann die Reise etwas weiter südlich, in San José. Es war geschäftlich, mein Aufenthalt ebenso wie die Stadt. San José ist wohlhabend, steril, sicher und einigermaßen langweilig, das Klima mochte ich: nachts und vormittags kühl, dann unter Tags richtig trocken heiß. In den Vororten verdecken monströse Autos die Häuser, vor denen sie stehen, was ganz lustig ist.

Das wars dann aber auch schon, ab nach San Francisco.

Unamerikanisch

Ich mochte die Stadt sofort und schob es darauf, dass sie aufs Erste so unamerikanisch daherkommt. Das liegt an der kleinteilig-hügeligen Topographie ebenso wie an der eher europäisch wirkenden Architektur. Man merkt aber schnell, dass die Straßen systematisch & clever beschriftet sind, die Menschen freundlichen Small Talk führen und weiß: das ist doch nicht Europa.

Warum wirkt San Francisco dann aber so anders, so vermeintlich kultiviert und im positiven Sinne unamerikanisch? Es ist das Spiel mit dem Historischen und dem Beschaulichen. Beides ist erst einmal sehr unamerikanisch, wenn es um Städte geht.

Das Anti-L.A.

So sorgt die Topografie, namentlich die 42 »Hills« im Stadtgebiet, dafür, dass San Francisco nie wirklich groß wirkt. Die Hügel unterteilen in beschauliche Viertel, die steilen Hänge sorgen für spannende Straßenzüge und machen die Stadt zum Anti-L.A.

Ein dann doch wieder sehr amerikanisches Raster-Straßensystem ermöglicht zudem Sichtachsen von den Hills hinunter in alle möglichen Richtungen – Alcatraz, Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf.

Teils sind die Straßen so steil, dass auf engstem Raum Serpentinen gebaut wurden (Lombard Street), die – aufwändig bepflanzt – selbst zu Sehenswürdigkeiten wurden. Diese Unregelmäßigkeiten im Raster bilden Charakter.

Darüber hinaus sorgt auch die Lage der Stadt selbst für Beschaulichkeit: Nicht direkt am Pazifik, sondern geschützt in einem riesigen Naturhafen (San Francisco Bay) liegt San Francisco zwar am Meer, dieses hat aber fast den Charakter eines großen Sees.

Nach der Arbeit setzen sich viele in ihre kleinen Segelboote und drehen ein paar Runden innerhalb dessen, was die Golden Gate Bridge vom rauhen Ozean trennt.

The fog of wharf

Nicht unterschätzen darf man das Wetter in San Francisco. Wer Kalifonien mit Strand & Shorts verbindet, kann schon mal kalt erwischt werden. Wenn der Nebel einfällt – was innerhalb einer Viertelstunde passieren kann – sollte man selbst im Juli besser einen Mantel mitgebracht haben. Der Kalifornienstrom sorgt für ordentlich kühle Luft, wenn man nicht damit rechnet.

Meinen Lieblingsmantel habe ich übrigens in San Francisco gekauft. Im Juli.

Get a grip, man!

Einen großen Teil seines Charakters schöpft San Francisco aus seinen historischen Eigenheiten (wie unamerikanisch!), die bis heute gepflegt werden.

Chinatown ist so ein Fall, eine der größten chinesischen Siedlungen außerhalb Chinas und tatsächlich Tor in eine andere Welt.

In irgendwelche U-Boote in Fisherman’s Wharf (dem wohl touristischsten Teil der Stadt) muss man nicht unbedingt klettern, für Alcatraz hatte ich leider keine Zeit.

Aber ich wollte schon nach kurzer Zeit nicht mehr ohne Cable Cars leben müssen (musste ich aber). Laute, ruckende Trümmer aus Holz und Eisen, die noch von echten Menschen bedient und von echten Kabeln unter der Erde gezogen werden. Sehr mechanisch das Ganze, selbst gewendet werden die Dinger an den Endstationen noch händisch auf Drehscheiben.

In den Stationen dazwischen kann man auf die Cable Cars aufspringen, sogar außen auf dem Trittbrett stehen, darf ohne behördliches Verbot runterfallen, wenn der Grip Man unglücklich einkuppelt.

Only in america!


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