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Atommüll: Kummer und Entsorgen

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Atommüll: Kummer und Entsorgen

4. März 2012 20:22 Bisher keine Kommentare

Als man in den 1950ern begann, Atomkraftwerke zu bauen, wusste man schon nicht, wohin mit dem nuklearen Abfall. So ist das letztlich auch heute noch. Aber es gab ein paar bemerkenswerte Ansätze.

Das Problem

Eigentlich müsste man Atommüll für verdammt lange Zeit isolieren. Das würde dann »Endlagerung« heißen. Nur soviel vorweg: Es schaut da derzeit noch nicht so gut aus mit Ideen und Konzepten. Also braucht man Übergangslösungen, bis man so ein Endlager erfunden hat. Quasi zum Zeitüberbrücken. In diese Kategorie fallen die heutigen »Zwischenlager«. Wikipedia meint sinngemäß, sie dienten dazu, nicht mehr benötigte Brennelemente über mehrere Jahrzehnte soweit abkühlen zu lassen, dass sie in ein Endlager gebracht werden könnten. Da es so etwas (Spoiler-Alarm!) aber noch nicht gibt, sind sie wohl eher dazu da, Zeit zu gewinnen. Irgendwann werden wir schon wissen, wohin damit!

Wieso so kompliziert?

Ein anderer Weg, der besonders durch seine Einfachheit besticht, war es, Atommüll in Fässer zu füllen und diese von Schiffen aus ins Meer zu werfen.Besonders gern haben das die Briten gemacht, mengenmäßig übrigens gefolgt vom Binnenland Schweiz (clever!).

Aber auch wenn man eine eigene Küste hat, muss man nicht notgedrungen weit raus fahren: Im Ärmelkanal hat Greenpeace nur 15 km von der Küste entfernt unzählige durchgerostete oder komplett offene Atommüll-Fässer gefunden. 28.500 Stück davon haben die Briten dort versenkt, sagt die IAEA. Wer heute Angst vor Fukushima-Sushi hat, sollte mal nachsehen, woher eigentlich die Fischstäbchen der letzten 30 Jahre kamen.

Diese Praxis ist aber immerhin seit 1994 (!) verboten. Also genau genommen konnte man sich nur darauf einigen, die Entsorgung von festem Atommüll von Schiffen aus zu verbieten.

Was Möglichkeiten offenließ.

Wenn man nämlich ein Rohr ins Meer verlegt und durch dieses flüssigen Atommüll ins Meer leitet, ist das auch heute noch okay.

Das machen z.B. die Franzosen in der Wiederaufbereitungsanlage La Hague, von wo aus täglich 1,4 Mio. Liter verstrahltes Wasser in den Ärmelkanal entsorgt werden.

Man geht übrigens seit 1997 auch davon aus, dass die italienische Mafia mindestens 32 Schiffe mit Gift- & Atommüll im Mittelmeer versenkt hat – und das angeblich zum Teil mit dem Wissen der Politik.

Aber die Russen haben doch Platz!

Genau. Deshalb hat z.B. Frankreich seit den 90er-Jahren einen großen Teil seines Atommülls nach Sibirien transportiert. In der Stadt Sewersk (100.000 Einwohner) lagern knapp 13 Prozent des französischen radioaktiven Abfalls in Containern unter freiem Himmel auf einem Parkplatz. Und auch die Deutschen fanden diese Methode lange Zeit irgendwie gut.

Es gibt noch Hoffnung.

Denn: wenn wir unseren Atommüll schon nirgendwo auf der Erde sicher verscharren können, dann könnten wir ihn doch in den Weltraum schießen (Lagerung auf anderen Planeten oder Asteroiden, in die Sonne schießen).

Das wäre umwelttechnisch sogar vertretbar (das Weltall hat selbst strahlentechnisch auch einiges zu bieten). Praktisch wird das aber kaum durchführbar sein:

  • Wir haben bereits 300.000 Tonnen Atommüll produziert, jährlich kommen 12.000 Tonnen dazu.
  • Einen Kilogramm Nutzlast auch nur in die Erdumlaufbahn zu befördern, kostet derzeit mindestens 4.000 €.
  • Es müssten, allein um den neu anfallenden Müll loszuwerden, jährlich rund 2.000 Raketen starten, also ca. 6 pro Tag.
  • Selbst bei den sichersten Raketensystemen kommt es in mehr als 1% der Fälle zu Fehlstarts. Wir hätten also mehr als 20 absturzbedingte Atomkatastrophen pro Jahr.

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